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Automatische Uploads, Linkprüfungen und Reuploads

Nach dem Hinzufügen einer Uploadkonfiguration bereitet Bearcat das Archiv vor, lädt es hoch und prüft seine Links. In der Releasegruppe aktivierst du bei Bedarf automatische Reuploads für Dateien, die offline gehen.

Uploadablauf anzeigen
flowchart TD
    Release[Release und Uploadkonfiguration] --> Cooldown[Cooldown und Qualitätsprüfung]
    Cooldown --> Archive[Archiv verwenden, wiederherstellen oder erstellen]
    Archive --> Upload[Dateien hochladen]
    Upload --> Containers[Linkcryptercontainer erstellen oder aktualisieren]
    Containers --> Checks[Links regelmässig prüfen]
    Checks --> Offline{Dateien offline?}
    Offline -- Nein --> Checks
    Offline -- Ja --> Reupload[Manueller oder automatischer Reupload]
    Reupload --> Archive

In einer Uploadkonfiguration wählst du für ein Release die Archivkonfiguration und das Uploadziel: eine einzelne Hosterregistrierung oder einen Accountpool. Optional wählst du Linkcrypterkonfigurationen dazu.

Erstelle für jeden Hoster eine eigene Uploadkonfiguration. Mehrere Konfigurationen für denselben Hoster sind möglich, etwa mit unterschiedlichen Partgrössen.

Mit der Uploadquelle Videodatei lädt Bearcat das Hauptvideo direkt zu einem Videohoster hoch. Diese Uploads starten im Status Pending und überspringen WaitingForArchive und die Archiverstellung.

Der Cooldown für initiale Uploads beginnt mit der Erstellung des Releases. Unter Konfigurationen stellst du die Wartezeit ein (Standard: 5 Minuten).

Sobald der Cooldown abgelaufen ist und eine Uploadkonfiguration existiert, plant Bearcat den ersten Upload bei der nächsten Prüfung ein. Mit 0 Minuten entfällt die Wartezeit. Das Release muss auch die Qualitätsprüfungen bestehen oder manuell freigegeben sein.

Du kannst die Wartezeit für ein Release überspringen: Klicke oben auf der Releasedetailseite auf Uploads jetzt starten. Die Schaltfläche erscheint, wenn für mindestens eine Uploadkonfiguration noch kein Upload erstellt wurde. Bearcat erstellt die fehlenden Uploads sofort und packt die Dateien beim nächsten Durchlauf der Archiverstellung. Die Qualitätsprüfungen gelten weiterhin. Du kannst die Uploads auch über die REST-API starten.

Für jeden wartenden Upload stellt Bearcat ein Archiv bereit:

  1. Wenn möglich, ein fertiges Archiv derselben Archivkonfiguration wiederverwenden. Liegt das Archiv in einem Speicherordner, liest der Upload es dort, oder Bearcat kopiert je nach Speicherordner zuerst die hochzuladenden Dateien in eine temporäre lokale Arbeitskopie.
  2. Fehlende lokale Dateien von einem konfigurierten Mirrorhoster wiederherstellen.
  3. Wenn beides nicht möglich ist, ein neues Archiv aus dem Releaseordner erstellen.

Ein nicht erreichbarer Speicherordner oder dort fehlende Archivdateien zählen als fehlende Dateien.

Neu packen kann Bearcat nur Managed Releases. Unmanaged Releases brauchen lokale Archivdateien oder einen verfügbaren Mirror.

Die Archivkonfiguration legt Archiver, Ausgabeordner, Dateinamenpräfix, Passwort und Partgrösse fest. Dazu kommen zwei Packoptionen:

  • Releaseordner als Stammordner packen (Standard: an): Das Archiv enthält einen Ordner mit dem Namen des Releaseordners auf der Festplatte. Wenn deaktiviert, wird der Inhalt des Releaseordners direkt auf oberster Ebene ins Archiv gepackt.
  • Noncedatei erstellen (Standard: an): Bearcat packt eine zufällige __nonce.txt mit. Siehe Die Noncedatei und Repackaging.

Änderungen an diesen Optionen gelten nur für danach erstellte Archive. Du kannst ausserdem zusätzliche Archivinhalte zuweisen, zum Beispiel eine Textdatei mit einem Empfehlungslink, die Bearcat in jedes neu erstellte Archiv aufnimmt.

Nach dem Packen hat das Archiv den Status Created und der Upload Pending.

Schlägt das Packen fehl, erhält das Archiv den Status CreationFailed und der Upload Failed. Bearcat löscht die unvollständigen Archivdateien und speichert den Fehler beim Upload. Du kannst danach einen manuellen Reupload erstellen oder den fehlgeschlagenen Upload löschen.

Den Archiveintrag löschst du in den Archivdetails über Fehlgeschlagenes Archiv löschen.

Für Reuploads muss Bearcat eventuell die Archivhashes ändern oder die Dateien neu packen. Details unter Archivwiederverwendung und Repackaging.

Unter Aktivität > Archive kannst du laufende Archiverstellungen abbrechen. Das gilt auch während der MD5-Berechnung oder der Hashänderung eines wiederverwendeten Archivs.

  • Neues Archiv: Bearcat löscht das Archiv und seine Dateien.
  • Wiederverwendetes Archiv: Das Archiv bleibt erhalten. Dateien, deren Hashänderung nicht abgeschlossen wurde, erhalten neue Hashes, bevor das Archiv dem nächsten Upload zugewiesen wird.

In beiden Fällen wechseln die Uploads, die auf dieses Archiv warten, auf Canceled. Erstelle einen manuellen Reupload, wenn du es erneut versuchen willst. Wenn du Bearcat beendest, wird eine unterbrochene Archiverstellung beim nächsten Start fortgesetzt oder das Archiv neu gepackt.

Die Hintergrundaufgabe Archive upload startet Uploads im Status Pending und setzt sie auf Uploading.

Ergebnis Uploadstatus Onlinestatus
Alle Dateien hochgeladen Completed Online
Einige Dateien fehlgeschlagen Failed PartiallyOnline

Bearcat speichert für erfolgreiche Uploads einen Zeitstempel. Den Fortschritt verfolgst du auf der Releasedetailseite unter Uploads > Verlauf. Übersicht zeigt den neuesten Upload jeder Uploadkonfiguration.

Nach einem erfolgreichen Upload erstellt Bearcat für jede aktive Linkcrypterkonfiguration einen Container mit den Downloadlinks. Schlägt das fehl, erscheint der Fehler am Container und als Benachrichtigung.

Mit einer Releasecollection sammelst du Links mehrerer Releases in einem gemeinsamen Container, etwa für eine TV-Staffel.

Bearcat prüft die hochgeladenen Dateien regelmässig, frühestens alle 30 Minuten. Jeder Durchlauf prüft bis zu 100 Uploads pro Hosterregistrierung, zuerst die am längsten nicht geprüften. Bei vielen Uploads auf einer Hosterregistrierung kann eine vollständige Runde länger als 30 Minuten dauern.

Onlinestatus Bedeutung
Online Alle Dateien sind online.
PartiallyOnline Einige Dateien sind offline.
Offline Alle Dateien sind offline.

Schlägt eine Prüfung fehl, bleibt der bisherige Onlinestatus erhalten. Bei anhaltenden Fehlern erhältst du eine Benachrichtigung pro Hosterregistrierung. Weitere Meldungen folgen erst, wenn du sie erledigt hast.

Bei einem Captcha benachrichtigt Bearcat dich. Bei ungültigen Zugangsdaten deaktiviert es die Hosterregistrierung. Korrigiere die Daten und aktiviere sie wieder. Das gilt auch für Fehler beim Hochladen.

Bearcat erstellt einen automatischen Reupload, wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Releasegruppe hat automatische Reuploads aktiviert.
  • Der Upload ist gemäss dem Reuploadauslöser des Hosters offline, siehe unten.
  • Jede hochgeladene Datei wurde mindestens einmal geprüft.
  • Die Wartezeit Stunden bis Reupload ist abgelaufen.
  • Für dieselbe Uploadkonfiguration gibt es keinen blockierenden Ersatzupload.
  • Das Release hat die Qualitätsprüfungen bestanden oder wurde manuell freigegeben.

Ein Ersatzupload blockiert weitere Reuploads, solange er Online ist oder den Status Pending, Uploading, WaitingForArchive, Failed oder CancellationRequested hat.

Jeder Durchlauf erstellt bis zu 100 automatische Reuploads. Weitere fällige Reuploads folgen in den nächsten Durchläufen.

Ist ein Reupload fällig, erstellt Bearcat einen neuen Uploadeintrag für dieselbe Uploadkonfiguration:

WaitingForArchive -> Pending -> Uploading -> Completed

Wird dasselbe Archiv wiederverwendet, übernimmt Bearcat die noch verfügbaren Links und lädt nur die fehlenden Dateien hoch. Ein neu gepacktes Archiv muss vollständig hochgeladen werden, da seine Parts nicht mit den alten zusammenpassen.

In der Hosterregistrierung kannst du Reuploadoverrides setzen:

Einstellung Wirkung
Stunden bis Reupload Überschreibt die Wartezeit der Releasegruppe für diesen Hoster.
Reuploadauslöser: Teilweise oder komplett offline (Standard) Die Wartezeit beginnt, sobald die erste Datei offline geht.
Reuploadauslöser: Erst wenn komplett offline Wartet, bis alle Dateien offline sind. Kommt eine wieder online, beginnt die Frist beim nächsten vollständigen Offlinegehen neu.
Immer alle Dateien neu hochladen Lädt auch Parts erneut hoch, die noch online sind.

Erst wenn komplett offline vermeidet wiederholte Reuploads, wenn der Hoster einzelne Parts nach und nach löscht. Immer alle Dateien neu hochladen setzt das Uploaddatum aller Parts zurück.

Wähle Manuellen Reupload erstellen im ...-Menü eines Eintrags unter Uploads > Verlauf. Das geht bei Offline, PartiallyOnline, Canceled oder Failed.

Auch hier darf es keinen blockierenden Ersatzupload geben.

Bearcat versucht, den bestehenden Container für dieselbe Uploadkonfiguration und Linkcrypterkonfiguration zu aktualisieren. Gelingt das, bleibt die URL gleich. Die Links in deinen Forenposts bleiben gültig.

Kann der Anbieter Container nicht aktualisieren oder schlägt die Aktualisierung fehl, erstellt Bearcat einen neuen Container. Dadurch kann sich die Container-URL ändern.

Unter Automatisches Aufräumen kannst du Managed Releases nach einer Frist in Unmanaged umwandeln und optional den Releaseordner löschen lassen. Lokale Archive kannst du behalten, löschen oder in einen Speicherordner verschieben lassen. Standardmässig sind beide Aufräumregeln ausgeschaltet.

Fehlen Archive beim nächsten Reupload, stellt Bearcat sie von einem Mirror wieder her oder packt sie bei Managed Releases neu. Das Aufräumen löscht keine Dateien auf dem Hoster.

Hoster erkennen Dateien oft an ihrem MD5-Hash. Wurde ein Archiv bereits zum gleichen Hostertyp hochgeladen, braucht Bearcat neue Hashes, bevor es erneut hochgeladen wird.

Neue Hashes brauchen nur Dateien, die erneut hochgeladen werden. Die übrigen Parts behalten ihren Hash.

  • RAR: Bearcat hängt Nullbytes an, bis jede hochzuladende Datei einen Hash hat, der für diese Archivkonfiguration noch nicht verwendet wurde. Das Archiv lässt sich weiterhin normal entpacken. Bearcat behält die Hashhistorie auch nach dem Löschen der lokalen Dateien.
  • 7-Zip: Die Parts lassen sich so nicht ändern, ohne das Archiv zu beschädigen. Bearcat erstellt deshalb ein neues Archiv. Müssen keine Dateien erneut hochgeladen werden, kann es das Archiv wiederverwenden.

Bevor Bearcat ein wiederverwendetes Archiv ändert, prüft es, ob ein anderer aktiver Upload es verwendet. Falls ja, wartet es auf einen späteren Durchlauf. Fehlt eine hochzuladende Datei lokal, stellt Bearcat sie zuerst von einem Mirrorhoster wieder her und ändert danach die Hashes. Liegt das Archiv in einem Speicherordner mit aktiviertem Lokale Arbeitskopie für Reuploads, ändert Bearcat die Hashes der lokalen Arbeitskopie. Sonst ändert es sie im Speicherordner.

Noncedatei erstellen fügt neu gepackten Archiven eine zufällige __nonce.txt hinzu. Bearcat entfernt sie nach dem Packen aus dem Releaseordner, auch bei einem Fehler.

RAR bekommt neue Hashes durch angehängte Nullbytes, mit oder ohne Noncedatei. Diese Bytes zählen zum Dateigrössenlimit des Hosters.

7-Zip muss die Dateien mit geänderter Nonce, Kompression oder grösseren Parts neu packen. Unter Archivrepackaging findest du die Strategien und die Ausnahme für ältere RAR-Archive mit fehlenden Hashes.